IMG 7923Am Ende des Schuljahres bot sich für das Kollegium der Marie-Baum-Schule die Gelegenheit, in einer schulinternen Fortbildung einen Erste Hilfe-Kurs zu absolvieren.

 

Ziel des Workshops war es Kenntnisse wieder aufzufrischen und neue Methoden zu erlernen. Die beiden Lehrerinnen R. Boiteaux und Chr. Pietsch, die neben ihrer Lehrtätigkeit auch Krankenschwestern sind sowie Ausbilderinnen für Ersthelfer, leiteten den Erste Hilfe-Kurs, den sie auch im Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasium anbieten, für elf interessierte Kolleginnen und Kollegen, darunter auch die Schulleiterin Frau Köhler, an einem Nachmittag und Samstagvormittag.

Sehr kompetent und anschaulich mit der richtigen Mischung aus Theorie und Praxis brachten die beiden Leiterinnen wichtige Informationen und angemessenes Verhalten bei Unfällen und Notfällen den Teilnehmern näher anhand von Kurzvorträgen, Situationsbeispielen in Kurzfilmen und praktischen Übungen, u.a. situationsgerechte Hilfe bei Bewusstlosigkeit und Schock, Blutungen, Verkehrs- und Hausunfällen sowie Versorgung von Verletzungen und Wunden. Sowohl untereinander als auch anhand von Puppen, z.B. bei Reanimationen durch Herz-Lungen-Wiederbelebung, konnten sich die Teilnehmer erproben für den Notfall.

Von großer Wichtigkeit war es den Leiterinnen zu vermitteln, dass viele Notfallsituationen relativ einfach zu händeln sind und es zentral ist zu helfen und Hilfe zu holen., Mut zu fassen und Ängste abzubauen, d.h. aktiv zu werden und einzuschreiten. Leider sei Deutschland an 2. Stelle nach Rumänien, wenn es um unterlassene Hilfeleistung geht.

Auch der Eigenschutz der helfenden Person spielte im Kurs eine wichtige Rolle, z.B. durch Absichern der Unfallstelle oder das Verwenden von Handschuhen. In einem ausgeteilten Heftchen sind alle Informationen nochmals nachzulesen. Bei guter Verköstigung durch die beiden Leiterinnen und einer netten Atmosphäre war der Kurs für alle Teilnehmer in jeder Hinsicht eine Bereicherung.

Sylivia Scherer