gruppenbild CERNDer Besuch des Physikkurses der JG1 im CERN war sehr lohnenswert. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, waren begeistert und ein bisschen stolz waren wir auch.


Am 21.07 haben wir die Dauerausstellungen besucht und am 22.07 gab es eine 4-stündige Führung.
Stolz waren die Schüler darauf, dass sie durch ihre Vorkenntnisse zur Teilchenbewegung im elektrischen und magnetischen Feld die Funktionsweise der Beschleuniger und des LHC im Wesentlichen verstanden haben.


Die Größenordnungen in denen die Experimente durchgeführt werden brachte aber alle zum Staunen: Die Protonen werden auf eine Geschwindigkeit von 99,99% der Lichtgeschwindigkeit gebracht und zur Kollision geführt. Dabei finden über einer Milliarde Zusammenstöße pro Sekunde statt.Nebelkammer CERN Um die Protonen zur Kollision zu führen, ist eine Genauigkeit gefragt, die sich vergleichen lässt mit der Präzision zwei Stricknadeln, die von den beiden Seiten des Atlantiks gegeneinander geworfen werden, zusammenprallen zu lassen.


Die Datenmengen, die dabei von den Detektoren aufgenommen werden, ist enorm und der Umgang mit diesen Daten eine große Herausforderung.
Elektronische Komponenten und intelligente Software filtern aus allen eingehenden Daten den „Datenmüll“ heraus, so dass nur ein Hunderttausendstel der ursprünglichen Werte gespeichert wird.
Die Daten werden dann im CERN-Netz den Wissenschaftler aus aller Welt zur Verfügung gestellt.

Beeindruckt hat alle die Internationalität am CERN und die Begeisterung mit der die Wissenschaftler den Geheimnissen unseres Universum nachspüren. Und ein bisschen von dieser Begeisterung hat auch auf uns abgefärbt.

Vielen Dank an die Schüler des Physikkurses die sich für diese Exkursion eingesetzt haben!

Gudrun Simon