k-IMG 1375Die Jahrgangsstufe II besuchte die EMBL Insight Lecture 2014 von Dr. Cornelius Gross.

Am 15.12.2014 besuchten alle Klassen der Jahrgangsstufe II der beruflichen Gymnasien der Marie-Baum-Schule die EMBL Insight Lecture von Dr. Cornelius Gross am EMBL (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie). Das Thema "Why do we do what we do? Exploring the neural basis of emotions" war sowohl für die Schüler/Innen des biotechnologischen als auch für das gesundheitswissenschaftliche Gymnasium eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. 

In einem Bus, der vom "Verein der Freunde und Förderer der MBS" finanziert wurde, erreichten die Schüler/Innen um 10:00 Uhr das Advanced Training Center (ATC) auf dem Boxberg. Dr. Philipp Gebhardt (Head of ELLS) begrüße die Schüler/Innen aller an der Insight Lecture teilnehmenden Schulklassen, unter anderem aus Heidelberg, Bensheim und Ettlingen, und gab anschließend einen ausführlichen Überblick über die Struktur und Organisation vom EMBL. 

Ein besonderes Highlight in der Vorbereitung zum Live Stream der Insight Lecture war für die Schüler/Innen, dass sie sich mit Hilfe Ihrer smartphones zu wissenschaftlichen Fragestellungen direkt in einem voting beteiligen konnten und die Ergebnisse direkt im Vortragungsraum ausgewertet wurden.

k-Insight Lectures 2014 122014 S7A1488 cropIn einem sehr interessanten und methodisch ansprechenden Vortrag in englischer Sprache erklärte Cornelius Gross in eindrucksvoller Weise den Schüler/Innen seine Forschungsergebnisse und Erkenntnisse im Bereich der Verhaltensforschung bei Mäusen auf neuronaler Ebene. Dabei interessiert die Forschungsgruppe um Cornelius Gross unter anderem ein Aspekt:

Welche Bereiche des Gehirn sind verantwortlich für das angeborene bzw. das elernte Empfinden von Furcht und Angst.

 

k-IMG 1376In zwei längeren Fragerunden wurden die Zuhörer ermutigt auf Englisch Fragen an den Wissenschaftler zu stellen. Diesem Angebot sind sehr viele Schüler/Innen nachgekommen. Manche Fragen wurden von Cornelius Gross mit "very interesting question" kommentiert und ausführlich in verständlicher Weise beantwortet. Interessanter Weise wurden nicht nur Fragen aus dem Publikum, sondern auch von außerhalb beantwortet, in dem über eine Videokonferenz eine Verbindung zu Schülern und Wissenschaftler in der ganzen Welt unter anderem aus Malta, Japan, Portugal und Venezuela aufgebaut wurde.

Im Anschluss an den Vortrag wurde das gesamte Publikum zu einem Snack und Umtrunk im Foyer des ATC-Gebäudes eingeladen. Auch in dieser Zeit stand Dr. Cornelius Gross den Schüler/Innen "Rede und Antwort" und konnte dabei viele noch offene Fragen beantworten. Natürlich konnte an dieser Veranstaltung nicht vollkommen die Frage geklärt werden: "Why do we do what we do?".