dresden2Wie es in Dresden war?

Vor allem eins: KALT!

Aber glücklicherweise hatten wir so viel zu tun, da blieb uns gar keine Zeit zum frieren. Ein Vortrag in der TU, einer am Institut für Verfahrenstechnik, bei dem wir auch durch alle Labore geführt wurden und schließlich einer am MPI. Wir wissen nun alles über genveränderte Mäuse, haben Bioreaktoren mit leuchtend grünen Algen gesehen und Schimmel in Gläsern begutachtet.

 

Da es sich ja um einen Schüleraustausch handelt waren wir auch mit unseren Austauschpartnern in der Schule. Es gab viel Gruppenarbeit, Schülervorträge und auch bei dem Praktikum durften wir mitmachen (Hefekulturen in selbstgebautem Bioreaktor).

Auch die Dresdner haben Freizeit, und die nutzten wir um über den Frühlingsmarkt zu laufen, mit dem Dampfer über die Elbe zu fahren, oder uns bei einer Führung ausgiebig über die Stadtgeschichte zu informieren. Dabei lernt man unter anderem, dass die meisten Gebäude der „Barockstadt“ gar nicht aus dem Barock stammen, sonder aus der Klassik.

Aber es gibt noch mehr Kurioses in Dresden. Da sind zum Beispiel Männer im Tiger-Kostüm, Sofas mitten auf einem Platz in der Stadt, Menschen die gerne imkern und Essen, das zu 90% aus Loch besteht.

dresden

Am Samstag war die lange Nacht der Theater, bei der wir natürlich freudestrahlend dabei waren. Unter anderem gab es eine kleine Vorstellung in der Semperoper, welche bei uns buchstäblich Gänsehaut hinterlassen hatte. Auch der Anblick des Zwingers bei Sonnenuntergang war unvergesslich. Für uns alle verging die Zeit viel zu schnell, aber dafür können wir uns jetzt darauf freuen „den Spieß umzudrehen“ und den Dresdnern unser Heidelberg von seiner besten Seite zu präsentieren.

(Die Dresdner Austauschschüler/innen)