k-stift neuburg 5.5. 3 1Die Stadt Heidelberg fördert dieses Jahr „Bio in Heidelberg“ und lud das 1BK1P2 in das Stift Neuburg ein.

Nach einer kleinen Wanderung durch den Wald lag das idyllische Kloster vor uns. Das Wetter war ideal. Die Biologin Frau Dörffel-Hemm erklärte sehr kompetent und freundlich die Unterschiede der verschiedenen Bio Label. Wenn ein Tier auf einem Demeter-zertifizierten Bauernhof lebt, hat es noch bessere Bedingungen, als wenn es „nur“ ein EG-Bio Leben führt. Ein Bio-Siegel ist ein Güte- und Prüfsiegel, mit welchem Erzeugnisse aus ökologischem Landbau gekennzeichnet werden. (wikipedia) Zum Beispiel dürfen Ferkel auch nach EG Bio Kriterien ohne Narkose kastriert werden- das möchte man sich nicht vorstellen. Aber immerhin haben sie mehr Platz und gentechnikfreies Futter.

Wir sahen uns eine Melkmaschinenanlage an und lernten über die Kälber, dass sie eigentlich nur 6 Monate Lebenserwartung haben. Kühe geben Milch nur wenn sie Kälber geboren haben und so dienen die vielen Kälber keinem anderen Zweck und werden mit 6 Monaten geschlachtet. Auch Vegetarier tragen also, wenn sie Milch trinken, zum Töten von Tieren bei.k-stift neuburg 5.5 1

Fazit: Wenn schon Nutzen von Tieren, dann wenigsten deren (kurzes) Leben artgerecht gestalten. Auf dem Bio Bauernhof Stift Neuburg leben auch Kaninchen, Schafe, Ziegen, Esel und es gibt Fischteiche. Im Hofladen kann man gut und ohne schlechtes Gewissen einkaufen. Wir lernten an einer Euter-Attrappe melken, schüttelten Milch, bis sie zu Butter wurde und probierten frisches Biobrot. Das war, weil alle Hunger hatten, besonders lecker.

(Wiese)