welthausDie Eingangsklasse 11/3 war im Welthaus Heidelberg, einem Zentrum für Umwelt und Entwicklung.

Beim Workshop „Wa(h)re Welt“ konnten die Schüler*innen in einem Planspiel einmal in die Rolle eines Schokoladen-Produzenten schlüpfen und es entbrannte sogleich ein gnadenloser Wettbewerb um die höchstmöglichen Gewinne. Dann aber wurden die Schüler mit externen Effekten konfrontiert, also Auswirkungen wie z.B. Umweltbelastung oder zunehmende gesellschaftliche Ungleichheit, für die niemand bezahlt oder einen Ausgleich erhält. Die Schüler lie-en sich auf das nachhaltige Konzept der „Gemeinwohlökonomie“ ein und arbeiteten es in ihr Planspiel ein: Faire oder ökologisch vertretbare Produktion wurde durch steuerliche Anreize belohnt und tatsächlich konnten solche verantwortungsbewussten Unternehmen am Markt bestehen…

Amelie meinte am Ende des Vormittags man könne sich an das spielerisch Erarbeite viel länger erinnern, es sei eindrucksvoll gewesen. Amanda bemerkte abschließend, dass es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass externe Effekte im Preis der Waren enthalten sein müssten, schließlich wollten doch alle in dieser Welt leben, auch die nächsten Generationen…