Provence 2015 Pont du Gard 2Am späten Sonntagabend ging es endlich los: Alle Schüler standen am späten Abend am Heidelberger HBF und erwarteten den Reisebus...

Als es dann endlich losging, war die Unruhe zunächst groß: Es wurde geplaudert, erzählt, gelacht – die Freude auf die Studienfahrt nahezu greifbar. Morgens dann die Ankunft in dem kleinen Örtchen  La Roque sur Cèze in der schönen Provence. Das gute Wetter steigerte die Ungeduld endlich aus dem Bus zu kommen und die Gegend zu erkunden. Aber der erste Stopp war nicht unser Campingplatz Les Cascades, sondern der nahegelegene Supermarkt Carrefour – man musste sich schließlich erstmal mit Nahrung für die nächsten Tage eindecken.

Als wir dann schließlich am Campingplatz ankamen, war die Spannung auf die Mobilhomes groß, es wurde ausgepackt und eingerichtet und die freie Zeit zum Ausruhen, Duschen und ersten gemeinsamen Essen genutzt. Danach folgte ein kleiner Spaziergang durch die schöne Steinlandschaft zu den Wasserfällen Les Cascades de Sautadet direkt beim Campingplatz.

So entspannt ging es die nächsten Tage jedoch nicht zu, das Programm war straff und es gab viel zu besichtigen. An Tag 2 brachen wir deshalb früh zur Besichtigung des Aquädukts Pont du Gard auf, sowie nach Nîmes, wo uns eine ausführliche Audiotour  durch das städtische Amphitheater führte. Als wir abends zum Campingplatz zurückkehrten, ließen wir den Tag entspannt ausklingen.

Am Mittwoch – der wohl anstrengendste Tag der Studienfahrt als auch der 18. Geburtstag von Benedikt – ging früh los und beinhaltete viel Programm. Zuerst fuhren wir ganz in der Nähe zu einer gigantischen Tropfsteinhöhle namens Aven d’Orgnac, wo wir in den Genuss einer sehr amüsanten Führung durch einen jungen Franzosen kamen. Im Anschluss daran konnten wir noch einen Rundgang durch das zugehörige interaktive Museum machen, welches uns das Leben in prähistorischer Zeit näher brachte.
Barjac, ein kleines charmantes Dorf, war unser nächstes Ziel. Hier erwartete uns Freizeit um auf eigene Faust die kleinen Gassen der Ortschaft  zu erkunden, und bei Bedarf auch etwas zu essen.Hier bekam Frau Zelenka auch das einmalige Angebot bei einem Boule Spiel einzusteigen, welches sie aber aus Zeitmangel dankend ablehnte.
Zur Erschütterung so mancher erschöpfter Studienfahrer half keine Diskussion etwas,  und es folgte noch eine kleine  Wanderung durch les Concluses. Somit war abends die Erschöpfung groß, als wir zum Campingplatz heimkehrten.

Am nächsten Tag erwartete uns eine längere Fahrt zu den Ockerbrüchen, Colorado de Rustrel. Diese waren wohl das Highlight für viele, denn vor allem die kletterbegeisterten Jungs tobten sich auf dem großen Gelände aus. Danach besichtigten wir noch die Fontaine-de-Vaucluse, wo wir wieder etwas Freizeit genießen konnten. Abends wurde dann gemütlich geplaudert und lange zusammengesessen, da unsere zwei weiteren Geburtstagskinder in dieser Woche - Frederik und Mira - 18 wurden, was natürlich ordentlich gefeiert werden musste.

Am letzten Tag mussten wir relativ früh aufstehen, unsere Sachen packen und letzte Handgriffe vor der Übergabe der Mobilhomes tätigen. Doch bevor es Richtung Heimat ging, stand erstmal Avignon auf dem Plan. Dort lernten wir erst bei einer Stadtführung viel Wissenswertes über die Stadt und hatten dann im Anschluss noch viel freie Zeit, die jeder so nutzen konnte, wie er wollte,  bevor dann am frühen Abend der Bus startete. Erschöpft aber auch ein bisschen traurig, dass die Zeit doch so schnell vorbei gegangen ist, ging es dann heimwärts.

So ging eine Woche voll toller Eindrücke, viel Spaß  und netten Abenden vorbei. Unser Dank gilt unseren Begleitern Frau Kress und Frau Zelenka, die es trotz straffem Programm immer wieder verstanden, für gute Stimmung zu sorgen.